Aktuelles Gedicht

Winteranfang

 

 

Es reißt der Wind den Bäumen

Die Blätter rasch vom Leib.

Lässt keine Zeit zum Träumen,

Er will sie nicht versäumen,

Die Winterzeit.

 

Die nackten Arme reichen

Zum Himmel hoch empor.

Er lässt sich nicht erweichen,

Auf Winter stehn die Zeichen,

Die Kälte kriecht hervor.

 

Bereift die feinsten Äste

Mit glitzerndem Geeis,

Lädt ein zum Winterfeste

Viel tausend weiße Gäste.

Sie rieseln schon ganz leis.

 

 

 

(c) Claudia Blum-Borell, Stockstadt am Rhein