Ausstellung 7.3. - 18.5.2025
Markus Pröckl, Biebesheim
"Am Wasser, hier und in der Ferne"
Am Wasser, hier und in der Ferne.
Das Motto meiner Ausstellung, die sich mit den reizvollen Motiven des Wassers hier im südhessischen Ried, aber auch am Meer, also in der Ferne, auseinandersetzt.
Wasser haben wir hier genug, zumindest in normalen Regenzeiten. Dann ist unser Fluss, der Rhein gut gefüllt, die Schiffe fahren voll beladen auf ihm und alles fließt in seinem gewohnten Flussbett. Panta Rhei -alles fließt- so heißt es schon in der Antike und kann in dieser Ausstellung durchaus seine Berechtigung finden, zumindest nach meiner Auffassung.
Ob Öl, Acryl, Aquarell auf Leinwand, Holz oder Papier mit Strukturuntergrund, krakeliert für gerissene Flächen, bilden die technischen Ansätze für meine Arbeiten. Seit 1986 male ich Bilder, gestartet habe ich mit Ölfarbe auf Baumwollpapier. Anschließend kam der klassische Keilrahmen auf Baumwollleinwand zum Einsatz bis hin zum Farbauftrag auf Holz und Papier. Pinsel, Spachtel, Stock oder Wasserzerstäuber verwende ich dafür.
Ob Brandung am Meer oder die Spiegelung an der Oberfläche, all das trägt zu einer ganz besonderen Stimmung bei, die ich in meinen Werken zum Ausdruck bringen will.
Die Kraft der Farbe spielt für mich eine große Rolle. Kontrastreiche und Farbintensive Darstellung prägen seither meinen Malstil.
Im wahren Leben Maschinenbauingenieur und privat der Malerei verschrieen. Auch komplexere Konstruktionen sind faszinierend und haben ihren Reiz in der Ausgestaltung wie in meinen Brückenbildern, die den Bau der ehemaligen Rheinbrücke in Gernsheim zeigen. Gebaut in einer schlimmen Zeit und mit kriegsstrategischen Hintergrund, aber auch als verbindendes Element zwischen zwei Ufern zu sehen und eine Erinnerung Wert.
Im Hofgut stelle ich zum ersten mal aus. Zuvor war ich in Bürstadt, Groß-Gerau, Darmstadt, Rodgau, Dietzenbach und anderen Orten in Südhessen. Wobei es immer wieder interessant ist sich zu bewerben und nachzufragen, ob man eine Ausstellungsgelegenheit erhält. Man hat es schon vergessen und prompt erhält man doch eine Benachrichtigung das es geht. So geschehen hier im Förderverein, worüber ich sehr dankbar bin.
Biebesheim, den 14.02.2025
M. Pröck